ASET

ASET ist eine Methode, die die Chancen einer Einnistung des Embryos in der Gebärmutterschleimhaut erhöht, indem der für den Transfer ideale Zeitpunkt bestimmt wird. Grundlage der Methode ist die Erstellung eines individuellen Plans, der das für jede Frau spezifische Implantationsfenster und außerdem die Entwicklung des Embryos berücksichtigt.

Für die richtige Einnistung des Embryos (Implantation) ist es grundlegend, dass die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) ausreichend gereift und vorbereitet ist. Innerhalb des normalen Menstruationszyklus erfüllt die Gebärmutterschleimhaut die für die Einnistung besten Bedingungen nur eine kurze Zeit lang, während des sogenannten „Implantationsfensters“. Gewöhnlicherweise handelt es sich um den 17.-21. Tag der Periode. Gleichzeitig muss auch der Embryo ein ausreichendes Entwicklungsstadium aufweisen. Sind Entwicklung des Embryos und Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut nicht gut synchronisiert, kann die Aufnahme des Keims misslingen.

Die ASET-Methode macht es möglich, die Gebärmutterschleimhaut und den Embryo gleichzeitig in dieselbe Entwicklungsphase zu bringen. Zur Beurteilung der Reife der Gebärmutterschleimhaut wird herkömmlicherweise eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt. Im Rahmen moderner molekularer Methoden ist allerdings heute der ERA-Test einer Probe der Gebärmutterschleimhaut bereits sehr verbreitet. Mit diesem Test lässt sich genau bestimmen, in welcher Phase sich die Gebärmutterschleimhaut befindet, sodass der beste Zeitpunkt für den Embryotransfer in die Gebärmutter individuell für alle Paare geplant werden kann, die sich für diese Methode entscheiden.

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