Einfrieren von eizellen – social freezing

Das Einfrieren von Eizellen ermöglicht es, die Fruchtbarkeit der Frau zu erhalten. Das Alter der Frau hat einen negativen Einfluss auf die Qualität und Quantität ihrer Eizellen, die nach dem 35. Lebensjahr schnell zurückgehen. Die absolute Mehrheit der Eizellen überlebt diese Methode. Die gefrorenen Eizellen können mehrere Jahre aufbewahrt werden, ohne dass ihre Qualität sich verringert.

Eine geeignete Methode für Frauen, die mit der Mutterschaft warten möchten.

Das Einfrieren der eigenen Eizellen in einem produktiven Alter.

Das Einfrieren der Eizellen ist eine Methode, die für die Aufbewahrung von (unbefruchteten) Eizellen verwendet wird und dank derer es Frauen möglich ist, später schwanger zu werden, wenn eine natürliche Schwangerschaft bereits unwahrscheinlich oder sehr mühsam wäre. Diese Methode kann also zur Erhaltung der Fruchtbarkeit bei Frauen verwendet werden, die in ihrer optimalen Fortpflanzungsphase nicht schwanger werden wollen oder können, sei es aus persönlichen oder gesundheitlichen Gründen, wie beispielsweise wegen einer Chemotherapie oder Radiotherapie von Tumorerkrankungen im Bereich des Beckens, die die Furchtbarkeit erheblich beeinflussen können.

Für die Entnahme der Eizellen muss sich die Frau dem gleichen Prozess unterziehen, wie auch z. B. vor einer IVF oder einer Eizellenspende. Der Prozess beginnt mit einer 10-15 Tage dauernden Hormontherapie, durch die eine Ovulation mit einer größeren Anzahl an reifen Eizellen erzielt wird. Die stimulierende Medikation wird bis auf Ausnahmefälle durch Injektion verabreicht und ruft so gut wie keine Schmerzen hervor. Im Verlauf der Stimulation wird die Frau regelmäßig kontrolliert. Der nächste Schritt ist die Entnahme der Eizellen durch eine mithilfe von Ultraschall eingeführte Sonde mit Entnahmenadel. Die Sonde wird in die Scheide eingeführt und die Eizellen werden aus beiden Eierstöcken über das Scheidengewölbe abgesaugt. Der gesamte Eingriff dauert ungefähr 15 Minuten und wird in unter Vollnarkose durchgeführt.

Die entnommenen Eizellen werden sofort mittels Vitrifikationsmethode eingefroren. Die Eizellen werden zunächst mit kryoprotektiven Substanzen behandelt und anschließend in flüssigen Stickstoff getaucht. Hier kommt es zu einer rasanten Abkühlung der Eizellen auf eine Temperatur von -196 °C. Durch das schlagartige Gefrieren wird vermieden, dass sich in den Eizellen Eiskristalle bilden, die diese beschädigen können.

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